
Warum wir Deutschlands ersten Vibe Coder einstellen
TL;DR: „Wir suchen keinen Entwickler. Wir suchen jemanden, der schneller baut als jedes Dev-Team – per Prompt."
— Till FreitagDer Job-Titel, der polarisiert
„Vibe Coder (m/w/d) – Germany's First."
Ja, das klingt nach Marketing-Stunt. Ist es auch – teilweise. Aber hinter dem provokanten Titel steckt eine ernsthafte Überzeugung: Die Art, wie Software gebaut wird, hat sich fundamental verändert. Und wir brauchen jemanden, der diese neue Realität lebt.
Was ist überhaupt ein Vibe Coder?
Der Begriff stammt von Andrej Karpathy, Ex-Tesla AI Director. Sein Prinzip: Du beschreibst, was du willst – die KI schreibt den Code. Kein Zeile-für-Zeile-Tippen, sondern prompten, iterieren, shippen.
2025 war das noch ein Twitter-Trend. 2026 ist es eine Entwicklungsmethodik, die Startups, Agenturen und Enterprise-Teams im täglichen Workflow einsetzen.
Was sich verändert hat: Die Tools sind erwachsen geworden.
- Lovable verwandelt einen Prompt in eine deployte React-App
- Cursor hat Tab-Completion und Multi-File-Edits auf ein neues Level gebracht
- Claude Code plant und implementiert mehrstufige Aufgaben eigenständig
- Kiro bringt Spec-Driven Development in den Mainstream
Ein Vibe Coder beherrscht diese Tools nicht nur – er denkt in ihnen.
Warum gerade wir?
Wir sind keine klassische Webagentur. Wir sind die logische Weiterentwicklung davon. Unser Stack ist AI-native. Unser Versprechen: Wir bauen, was Berater nur präsentieren.
In den letzten Monaten haben wir:
- Komplette Web-Apps in Tagen statt Monaten gebaut
- Kunden-MVPs mit Lovable und Cursor in einem einzigen Sprint geliefert
- Workshops entwickelt, in denen Nicht-Entwickler eigene Tools bauen
Was fehlt? Jemand, der das Vollzeit macht. Jemand, dessen Hauptaufgabe es ist, per Prompt zu bauen – und andere dabei anzuleiten.
Was der Vibe Coder bei uns macht
1. MVPs in Stunden bauen
Kunden kommen mit einer Idee. Der Vibe Coder liefert am selben Tag einen funktionierenden Prototypen. Nicht als Mockup, nicht als Figma-Datei – als deployte App.
2. Den AI-nativen Workflow perfektionieren
Welches Tool für welchen Use Case? Wann Lovable, wann Cursor, wann Claude Code? Der Vibe Coder entwickelt Playbooks und Best Practices für unser Team und unsere Kunden.
3. Workshops leiten
Vibe Coding Workshops sind einer unserer am schnellsten wachsenden Services. Der Vibe Coder steht vorne und zeigt live, wie man per Prompt baut.
4. Content aus der Praxis erstellen
Tutorials, Case Studies, Live-Demos. Der Vibe Coder dokumentiert, was funktioniert – und wird zur Stimme unserer Vibe Coding Content-Säule.
„Aber ist das nicht einfach ein Entwickler mit neuem Titel?"
Nein. Ein klassischer Entwickler denkt in Funktionen, Klassen und Architekturmustern. Ein Vibe Coder denkt in Prompts, Iterationen und Tool-Chains.
| Klassischer Entwickler | Vibe Coder | |
|---|---|---|
| Primäres Werkzeug | IDE + Tastatur | AI-Tools + Prompts |
| Arbeitsweise | Code schreiben | Ergebnisse beschreiben |
| Geschwindigkeit | Tage bis Wochen | Stunden bis Tage |
| Stärke | Tiefe Systemkenntnis | Breite, schnelle Umsetzung |
| Output | Codebase | Fertige Produkte |
Das bedeutet nicht, dass ein Vibe Coder kein technisches Verständnis braucht. Im Gegenteil: Um gute Prompts zu schreiben, muss man verstehen, was unter der Haube passiert. React, TypeScript, Datenbanken – das Wissen muss da sein. Aber der Fokus verschiebt sich vom Schreiben zum Steuern.
Der größere Kontext: Von Vibe Coding zu Agentic Engineering
Vibe Coding ist der Einstieg. Die nächste Stufe heißt Agentic Engineering – KI-Agenten, die nicht nur prompten, sondern eigenständig planen und umsetzen.
Tools wie Lovable und Replit zeigen, wohin die Reise geht: Multi-Agent-Systeme, die komplexe Aufgaben in Teilschritte zerlegen und parallel abarbeiten. Das ist kein Science Fiction – das ist Q1 2026.
Unser Vibe Coder wird an der Schnittstelle zwischen heute und morgen arbeiten. Heute: Prompts schreiben und Tools orchestrieren. Morgen: Agenten-Teams steuern und ganze Workflows automatisieren.
Was wir suchen
- Nachweisbare Erfahrung mit mindestens 2 Vibe-Coding-Tools (Lovable, Cursor, Claude Code, Kiro, Codex)
- Technisches Verständnis von React, TypeScript und modernen Web-Stacks
- Systematisches Prompting – nicht einfach drauflos prompten, sondern strukturiert iterieren
- Eigenverantwortung – du brauchst keine Tickets, um zu wissen, was zu tun ist
- Deutsch und Englisch – unsere Kunden sprechen beides
Nice to have:
- Portfolio von AI-gebauten Projekten
- Erfahrung mit Supabase, Vercel oder ähnlichen Plattformen
- Content-Erfahrung (Blog, Video, Social Media)
Der Bewerbungsprozess: Kein Lebenslauf, sondern ein Build
Wir wollen keinen dreiseitigen CV. Wir wollen sehen, was du baust.
So bewirbst du dich:
- Nimm eine der Aufgaben von unserer Karriereseite
- Bau die Lösung mit deinem bevorzugten Vibe-Coding-Tool
- Schick uns den Link und eine kurze Erklärung deines Vorgehens
Das wars. Kein Anschreiben, kein Assessment Center. Nur du und dein Prompt.
Fazit: Die Zukunft hat einen neuen Jobtitel
Vibe Coder ist kein Buzzword. Es ist die Beschreibung einer Fähigkeit, die in den nächsten Jahren so selbstverständlich wird wie „Full-Stack Developer" vor zehn Jahren.
Wir wollen die Ersten sein, die diese Rolle offiziell besetzen. Nicht, weil es gut klingt – sondern weil wir es brauchen.








