
Redesign-Serie Teil 1: Warum ‚Arbeiten 2.0' ein neues Zuhause brauchte
TL;DR: „Wenn sich die Vision weiterentwickelt, muss auch das Erscheinungsbild mitwachsen – sonst erzählt eure Website die falsche Geschichte."
— Till FreitagDie ehrliche Bestandsaufnahme
Kennst du das? Du entwickelst dich weiter, deine Arbeit verändert sich, deine Überzeugungen werden schärfer – aber deine Website erzählt noch die Geschichte von vor drei Jahren. Genau so ging es uns.
Unsere Vision war klar: Arbeiten 2.0 – AI-First, People-First, radikal pragmatisch. Wir beraten Unternehmen zu monday.com, automatisieren mit Make, bauen Custom Apps und denken Prozesse neu. Das Ganze mit einem klaren Anspruch: Weniger Tool-Frust, mehr Flow.
Nur: Unsere Website hat das nicht widergespiegelt. Till Freitag 1.0 war solide, funktional – aber auch austauschbar. Ein WordPress-Theme, das seine Dienste getan hat, aber nicht mehr zu dem passte, wer wir geworden sind.
Das Problem: Vision und Marke liefen auseinander
Das alte Setup hatte konkrete Schwächen:
- Kein eigenständiges Branding – die Seite sah aus wie tausend andere Beratungs-Websites
- Technischer Ballast – WordPress mit Plugins, langsame Ladezeiten, eingeschränkte Kontrolle
- Inhaltliche Fragmentierung – Blog, Services und Portfolio lebten in getrennten Welten
- Kein klarer Claim – was wir tun, war schwer auf den Punkt zu bringen
Gleichzeitig wurde unsere Positionierung immer schärfer: Handwerker, Entrümpler, Architekt für digitales. Dieser Claim existierte in unseren Köpfen – aber nicht auf der Website.
Die Entscheidung: Kein Facelift, sondern Neuaufbau
Wir haben bewusst entschieden: Kein Theme-Wechsel, kein Redesign im bestehenden System. Stattdessen ein kompletter Neuaufbau auf einem modernen Tech-Stack – mit der eigenen Beratungskompetenz als Proof of Concept.
Was wir wollten:
- Vision und Marke alignen – jede Seite soll transportieren, wofür wir stehen
- Technische Unabhängigkeit – weg von WordPress, hin zu einem Stack, den wir selbst kontrollieren
- Content als Asset – Blog-Inhalte, die wir direkt im Code pflegen, ohne CMS-Overhead
- Authentizität – eine Seite, die sich anfühlt wie wir: direkt, pragmatisch, mit einem Augenzwinkern
Die Serie: Unser Weg vom Problem zum Ergebnis
Diesen Prozess dokumentieren wir in einer Artikelserie – ehrlich, mit Learnings und auch mit den Stellen, an denen wir uns verrannt haben:
- Teil 1 (dieser Artikel): Warum – Die Bestandsaufnahme und die Entscheidung
- Teil 2: Strategie – Positionierung, Zielgruppen, Content-Architektur
- Teil 3: Design – Von der Farbpalette zum Design-System
- Teil 4: Technik – React, Vite, Markdown und der Abschied von WordPress
- Teil 5: Go-Live – Die neue Website und unsere Ausrichtung für 2026
- Teil 6: Launch & Learnings – Was wir mitnehmen und was wir anders machen würden (coming soon)
Das Ergebnis vorweg
Spoiler: Du liest gerade auf dem Ergebnis. Diese Website ist der lebende Beweis, dass man auch als kleine Beratung einen professionellen, eigenständigen Auftritt bauen kann – ohne Agentur, ohne Enterprise-Budget, mit den gleichen Tools, die wir unseren Kunden empfehlen.
Vision Arbeiten 2.0 hat jetzt ein Zuhause, das zu ihr passt.
Nächster Artikel: Redesign Teil 2 – Strategie: Positionierung, Zielgruppen und Content-Architektur




