
TL;DR: „Free zum Testen, Pro ab 25 $/Mo für ernsthafte Projekte – und die meisten Kosten entstehen nicht beim Plan, sondern beim Cloud-Verbrauch."
— Till FreitagWas kostet Lovable? Die kurze Antwort
Lovable bietet vier Pläne: Free (0 $), Pro (25 $/Mo), Business (50 $/Mo) und Enterprise (auf Anfrage). Alle Preise gelten bei jährlicher Zahlung – der wichtigste Kostenfaktor sind aber die Credits, nicht der Plan selbst.
Klingt einfach? Ist es auch – wenn man versteht, wie Credits funktionieren.
Die Pläne im Überblick (Stand: März 2026)
| Feature | Free | Pro | Business | Enterprise |
|---|---|---|---|---|
| Preis | 0 $ | 25 $/Mo | 50 $/Mo | Auf Anfrage |
| Monatliche Credits | – | 100 | 100 | Custom |
| Tägliche Credits | 5 (max. 30/Mo) | 5 (max. 150/Mo) | 5 (max. 150/Mo) | Custom |
| Projekte | Öffentlich | Unbegrenzt | Unbegrenzt | Unbegrenzt |
| Custom Domains | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Lovable Badge entfernen | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| SSO | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Credit Rollover | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Team Workspace | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
| Audit Logs | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ |
Was ist ein Credit?
Ein Credit entspricht einer Nachricht an Lovable im Chat-Modus. Jeder Prompt, jede Änderungsanfrage, jeder Bug-Fix verbraucht einen Credit. Die einzige Ausnahme: "Try to fix"-Nachrichten bei Fehlern sind kostenlos.
Wichtig: Ein Credit ist nicht gleich ein Credit. Ein simpler Prompt wie "Ändere die Hintergrundfarbe" verbraucht genauso einen Credit wie ein komplexer Prompt, der eine ganze Seite generiert.
Credits-Rechnung: Was bekommt man realistisch?
| Szenario | Geschätzte Credits | Plan-Empfehlung |
|---|---|---|
| Landing Page bauen | 15–30 | Free reicht |
| MVP mit Auth + DB | 80–150 | Pro |
| Komplexe Web-App | 200–400+ | Pro + Top-ups |
| Agenturarbeit (mehrere Projekte) | 500+ | Business + Top-ups |
Tipp: Credits können im Pro- und Business-Plan als On-Demand Top-ups nachgekauft werden. Ungenutzte monatliche Credits rollen in den Folgemonat über.
Lovable Cloud – die versteckten Kosten
Neben dem Plan gibt es nutzungsbasierte Kosten für Lovable Cloud (Backend):
- Datenbank: PostgreSQL-Nutzung (Reads, Writes, Storage)
- Auth: Aktive Nutzer deiner App
- Edge Functions: Serverless-Aufrufe
- File Storage: Hochgeladene Dateien
- AI-Features: Wenn du Lovable AI in deiner App nutzt
Für Prototypen und MVPs bleiben die Cloud-Kosten meist im einstelligen Dollar-Bereich. Bei Production-Apps mit vielen Nutzern können sie aber signifikant werden.
Unsere Empfehlung: Für produktive Anwendungen ein dediziertes Supabase-Projekt nutzen – mehr Kontrolle, transparentere Kosten.
Für wen lohnt sich welcher Plan?
Free – Zum Testen und Lernen
✅ Du willst Lovable ausprobieren ✅ Du baust eine einfache Landing Page ✅ Du bist Student (es gibt zusätzlich 50 % Rabatt auf Pro)
❌ Projekte sind öffentlich ❌ 5 Credits/Tag reichen nicht für ernsthafte Entwicklung
Pro – Für Gründer und Solo-Entwickler
✅ Du baust ein MVP oder eine Web-App ✅ Du brauchst Custom Domains und private Projekte ✅ 100 monatliche + 5 tägliche Credits reichen für die meisten Projekte
❌ Kein SSO, kein Team Workspace ❌ Bei intensiver Nutzung brauchst du Top-ups
Business – Für Teams und Agenturen
✅ Mehrere Teammitglieder arbeiten an Projekten ✅ SSO und Rollenmanagement sind Pflicht ✅ Design Templates und Security Center
❌ Gleiche 100 Credits wie Pro – Top-ups wahrscheinlich nötig
Enterprise – Für Konzerne
✅ Individuelle Credit-Pakete und SLAs ✅ Dedizierter Support und Onboarding ✅ SCIM, Audit Logs, Publishing Controls
Lovable vs. Konkurrenz: Preis-Leistung
| Tool | Pro-Preis | Credits/Tokens | Backend inklusive? |
|---|---|---|---|
| Lovable | 25 $/Mo | 100 Credits + 5/Tag | ✅ Lovable Cloud |
| Bolt.new | 20 $/Mo | Token-basiert | ✅ |
| v0 (Vercel) | 20 $/Mo | 20 $/Mo Credits + 2 $/Tag | ❌ |
| Cursor | 20 $/Mo | 500 Completions | ❌ (nur Code-Editor) |
Lovable ist nicht das günstigste Tool – aber das einzige, das Full-Stack-Apps mit Datenbank, Auth und Deployment aus einem Guss liefert. Einen detaillierten Vergleich findest du in unserem Lovable vs. Bolt vs. v0 Artikel.
5 Tipps, um Credits zu sparen
- Spezifische Prompts schreiben – Vage Prompts führen zu mehr Iterationen
- Visual Edits nutzen – Farben, Texte und Fonts direkt bearbeiten verbraucht keine Credits
- Große Features aufteilen – Schritt für Schritt statt alles auf einmal
- "Try to fix" nutzen – Bei Fehlern kostenlos, statt manuell zu prompten
- Plan mit Bedacht wählen – Tägliche Credits (5/Tag × 30 = 150) kommen on top zum Monatskontingent
Fazit: Lohnt sich Lovable?
Für MVPs und Web-Apps: Ja, eindeutig. Was früher Wochen und tausende Euro gekostet hat, schafft man mit Lovable Pro an einem Wochenende. Selbst mit Top-ups bleibt es günstiger als ein Freelancer für die erste Version.
Für Production-Apps: Mit Einschränkungen. KI-generierter Code braucht ein professionelles Review, bevor echte Nutzer kommen. Lovable ist der beste Startpunkt – aber nicht die Endstation.
→ Lovable kostenlos testen | → Unseren Praxistest lesen | → Beratung anfragen
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