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    monday.com vs. Notion: Warum Notion kein echtes Projektmanagement-Tool ist

    monday.com vs. Notion: Warum Notion kein echtes Projektmanagement-Tool ist

    Till FreitagTill Freitag18. Februar 2026Aktualisiert: 26. Februar 20265 min Lesezeit
    Till Freitag

    TL;DR: „Notion ist ein brillantes Wiki, das sich als PM-Tool verkleidet. Für echtes Projektmanagement mit Automatisierungen, Abhängigkeiten, Dashboards und Skalierung ist monday.com die klar bessere Wahl."

    — Till Freitag

    Notion ist beliebt – aber wofür?

    Notion hat sich als All-in-One Workspace einen Namen gemacht. Docs, Wikis, Datenbanken, Kanban-Boards – alles in einer hübschen, minimalistischen Oberfläche. Für persönliche Notizen, Knowledge Bases und Content-Planung ist Notion hervorragend.

    Aber dann passiert etwas: Ein Team wächst. Projekte werden komplex. Deadlines müssen eingehalten werden. Abhängigkeiten tauchen auf. Und plötzlich stößt Notion an seine Grenzen – weil es nie als Projektmanagement-Tool gebaut wurde.

    Die Unternehmen im Überblick

    Kennzahl monday.com Notion
    Gründung 2012 2013
    Hauptsitz Tel Aviv, Israel San Francisco, USA
    Mitarbeiter ~2.200 ~800
    Umsatz (2025) ~1,2 Mrd. $ ~600 Mio. $ ARR
    Kunden 225.000+ 100 Mio.+ Nutzer
    Entwickler (geschätzt) ~800 ~350
    Börse / Status NASDAQ (MNDY) Privat
    Bewertung ~15 Mrd. $ ~11 Mrd. $
    Letzte Finanzierung IPO 2021 (574 Mio. $) Series C (275 Mio. $, 2021)
    Marktanteil (geschätzt) ~15 % (Work Management) ~8 % (Productivity)

    Notion hat viele Nutzer, aber der Großteil nutzt das Tool gratis. monday.com ist börsennotiert und hat dreimal so viele zahlende Organisationen.

    Der fundamentale Unterschied

    Notion ist ein flexibler Dokumenten-Workspace mit Datenbankfunktionen. monday.com ist ein Work OS – eine Plattform, die speziell für die Steuerung von Arbeit, Prozessen und Teams entwickelt wurde.

    Das klingt nach Marketing-Sprech, zeigt sich aber in der täglichen Arbeit:

    Kriterium monday.com Notion
    Projektplanung ⭐⭐⭐⭐⭐ – Gantt, Timeline, Workload nativ ⭐⭐ – Nur über Workarounds
    Automatisierungen ⭐⭐⭐⭐⭐ – 200+ No-Code Recipes ⭐⭐ – Nur über externe Tools
    Abhängigkeiten ✅ Nativ mit visueller Darstellung ❌ Nicht vorhanden
    Dashboards & Reporting ⭐⭐⭐⭐⭐ – Multi-Board Dashboards ⭐⭐ – Begrenzte Datenbankansichten
    Ressourcenplanung ✅ Workload-Ansicht ❌ Nicht vorhanden
    Integrationen 200+ native + Make/Zapier 70+ native + Zapier
    Benutzerfreundlichkeit ⭐⭐⭐⭐⭐ – Sofort produktiv ⭐⭐⭐⭐ – Flexibel, aber Setup-intensiv
    Wiki & Docs ⭐⭐⭐ – WorkDocs (solide) ⭐⭐⭐⭐⭐ – Kernkompetenz
    AI-Features ⭐⭐⭐⭐⭐ – Sidekick, Agents, Vibe Coding ⭐⭐⭐⭐ – Notion AI (gut für Text)
    Enterprise-Readiness ⭐⭐⭐⭐⭐ – SOC 2, HIPAA, Governance ⭐⭐⭐⭐ – SOC 2 vorhanden

    5 Gründe, warum Notion im Projektmanagement scheitert

    1. Keine echten Automatisierungen

    Das ist der größte Dealbreaker. In monday.com baust du in 2 Minuten eine Automatisierung:

    „Wenn Status sich ändert zu ‚Done' → benachrichtige Manager → verschiebe Item in Archiv-Gruppe → aktualisiere Dashboard"

    In Notion? Geht nicht. Du brauchst Zapier, Make oder eine API-Integration – und selbst dann ist die Flexibilität begrenzt. Für jedes Team, das mehr als 5 Personen hat, ist das ein massiver Produktivitätsverlust.

    2. Keine Abhängigkeiten und Timelines

    Projekte bestehen aus Aufgaben, die voneinander abhängen. Task B kann erst starten, wenn Task A fertig ist. In monday.com siehst du das in der Timeline-Ansicht mit visuellen Abhängigkeiten – verschiebst du Task A, verschiebt sich Task B automatisch.

    Notion hat keine native Abhängigkeitsfunktion. Du kannst Relations zwischen Datenbanken erstellen, aber das ist kein Ersatz für echtes Dependency-Management. Keine automatische Verschiebung, keine kritischen Pfade, keine Meilenstein-Tracking.

    3. Keine Workload-Planung

    Wer arbeitet gerade an was? Wer ist überlastet? Wer hat Kapazitäten? monday.com beantwortet das mit der Workload-Ansicht – ein visuelles Tool, das Aufwand pro Person über Boards hinweg aggregiert.

    In Notion musst du dir diese Information manuell zusammensuchen. Es gibt keine native Ressourcenplanung, keine Kapazitätsansicht, kein Effort-Tracking.

    4. Dashboards: Berichte vs. Datenbank-Views

    monday.com Dashboards aggregieren Daten aus mehreren Boards in einem Überblick: Budgets, Timelines, Fortschritt, Auslastung – alles auf einen Blick, mit 30+ Widget-Typen.

    Notion bietet Datenbankansichten – Tabellen, Kanban, Kalender, Gallery. Das ist nützlich für einzelne Datenbanken, aber es fehlt die Möglichkeit, Daten aus verschiedenen Quellen in einem einzigen Dashboard zusammenzuführen. Für Management-Reporting ist das unzureichend.

    5. Skalierung: Die Notion-Falle

    Notion funktioniert großartig, solange das Team klein ist und die Struktur überschaubar bleibt. Aber mit wachsender Teamgröße passiert Folgendes:

    • Seiten-Chaos: Hunderte verschachtelte Seiten, die niemand mehr findet
    • Performance: Große Datenbanken werden spürbar langsamer
    • Berechtigungen: Komplexes Permission-Management über Workspace, Teamspaces und Seiten
    • Onboarding: Neue Teammitglieder brauchen Tage, um die Struktur zu verstehen

    monday.com skaliert by design: Klare Board-Struktur, Workspaces für Abteilungen, rollenbasierte Berechtigungen und ein Konzept, das auch bei 500+ Usern funktioniert.

    Wo Notion besser ist

    Ehrlich gesagt – in einigen Bereichen ist Notion die bessere Wahl:

    • Knowledge Management: Notion ist das beste Wiki-Tool auf dem Markt. Verschachtelte Seiten, Datenbank-Relations, flexible Templates – für Dokumentation und Wissensmanagement ungeschlagen.
    • Content-Planung: Für Editorial Calendars und Content-Pipelines ist Notions Flexibilität ein Vorteil.
    • Persönliche Produktivität: Als persönliches Second Brain ist Notion hervorragend.
    • Preis für kleine Teams: Das Free-Tier ist großzügiger als bei monday.com.

    Aber…

    Sobald es um operative Arbeit geht – Projekte steuern, Teams koordinieren, Prozesse automatisieren – fehlen Notion die fundamentalen Werkzeuge. Es ist wie der Unterschied zwischen einem Schweizer Taschenmesser und einer professionellen Werkstatt.

    Preisvergleich

    Plan monday.com Notion
    Free Bis 2 User Unbegrenzt (limitiert)
    Basic/Plus ab 9 €/User/Monat ab 10 $/User/Monat
    Standard/Business ab 12 €/User/Monat ab 15 $/User/Monat
    Pro/Enterprise ab 16 €/User/Monat Auf Anfrage
    Enterprise Auf Anfrage Auf Anfrage

    Die Preise sind vergleichbar – aber der Funktionsumfang für Projektmanagement ist bei monday.com dramatisch größer. Bei Notion zahlst du für ein besseres Wiki. Bei monday.com für ein komplettes Work OS.

    Die hybride Lösung: monday.com + Notion

    Viele Teams, die wir beraten, nutzen tatsächlich beide Tools:

    • Notion für Wiki, Dokumentation und Knowledge Base
    • monday.com für Projektmanagement, Automatisierungen und operative Steuerung

    Das funktioniert gut, weil die Tools unterschiedliche Stärken haben. Über Make oder Zapier lassen sich beide verbinden – z. B. wenn ein Projekt in monday.com abgeschlossen wird, wird automatisch eine Retrospektive-Seite in Notion erstellt.

    Für wen ist was?

    Notion passt, wenn du…

    • Primär Dokumentation und Wissensmanagement brauchst
    • Ein kleines Team (< 10) mit einfachen Projekten hast
    • Content-Planung und persönliche Produktivität im Fokus stehen
    • Kein Budget für separate Tools hast

    monday.com passt, wenn du…

    • Echtes Projektmanagement mit Timelines und Abhängigkeiten brauchst
    • Automatisierungen für wiederkehrende Prozesse willst
    • Mehrere Teams und Abteilungen koordinierst
    • Reporting und Dashboards für Stakeholder benötigst
    • CRM, Entwicklung oder Support auf derselben Plattform laufen sollen

    Unser Fazit

    Notion ist ein brillantes Dokumentations-Tool, das sich als Projektmanagement-Lösung verkleidet. Solange du nur Aufgaben in Listen packst und Kanban-Boards schiebst, funktioniert es. Sobald du echtes Projektmanagement brauchst – mit Automatisierungen, Abhängigkeiten, Dashboards und Skalierung – ist monday.com die einzig sinnvolle Wahl.

    Nicht weil Notion schlecht ist – sondern weil es für einen anderen Zweck gebaut wurde.


    Du nutzt Notion für Projektmanagement und stößt an Grenzen? Wir helfen dir beim Umstieg auf monday.com – inklusive Datenmigration und Team-Onboarding. Buche dein kostenloses Erstgespräch.

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