
monday.com + MOCO: Das perfekte Duo für Agenturen – mit make.com verbunden
TL;DR: „monday.com für Projekte und Kundenkommunikation, MOCO für Zeiterfassung und Abrechnung – mit make.com wird daraus ein nahtloses System."
— Till FreitagWarum zwei Tools statt einem?
Agenturen stehen vor einem klassischen Dilemma: monday.com ist hervorragend für Projektmanagement, Task-Steuerung und Kundenkommunikation – aber für Zeiterfassung, Budgetkontrolle und Abrechnung gibt es spezialisierte Tools, die das schlicht besser können.
MOCO ist genau so ein Tool. Als Agenturmanagement-Software deckt es Zeiterfassung, Angebotswesen, Rechnungsstellung und Budgetüberwachung ab – alles, was monday.com bewusst nicht priorisiert.
Die Frage ist nicht entweder/oder, sondern: Wie verbindet man beide optimal?
Die Architektur: Wer macht was?
| Bereich | monday.com | MOCO |
|---|---|---|
| Projektplanung | ✅ Boards, Gantt, Workload | – |
| Task Management | ✅ Items, Subitems, Abhängigkeiten | – |
| Kundenkommunikation | ✅ Updates, E-Mail-Integration | – |
| Zeiterfassung | – | ✅ Timer, Stundenbuchung |
| Budgetkontrolle | – | ✅ Soll/Ist, Rentabilität |
| Rechnungsstellung | – | ✅ Angebote → Rechnungen |
| Reporting | ✅ Dashboards | ✅ Finanz-Reports |
make.com als Brücke
Die Integration zwischen monday.com und MOCO läuft über make.com – die visuelle Automatisierungsplattform, die beide Systeme bidirektional verbindet.
Szenario 1: Projekte synchronisieren
Wird in monday.com ein neues Projekt-Board erstellt, legt make.com automatisch ein entsprechendes Projekt in MOCO an – inklusive Budget, Kunde und Zeitrahmen.
Szenario 2: Zeitbuchungen nach monday.com übertragen
Das Herzstück der Integration: MOCO-Zeitbuchungen werden automatisch auf Projekt- und Task-Ebene nach monday.com übertragen. Das ermöglicht:
- Echtzeit-Budgetkontrolle direkt im monday.com Dashboard
- Soll/Ist-Vergleiche auf Board-Ebene
- Transparente Auslastung für Projektleiter und Stakeholder
Szenario 3: Status-Synchronisation
Wird ein Task in monday.com auf „Erledigt" gesetzt, kann make.com die zugehörige Aktivität in MOCO abschließen – und umgekehrt.
Was ihr davon habt
Volle Transparenz
Jeder im Team sieht den aktuellen Stand – Projektmanager in monday.com, Controller in MOCO. Keine doppelte Datenpflege, keine widersprüchlichen Zahlen.
Korrekte Budgets
Wenn Zeitbuchungen automatisch fließen, stimmen die Zahlen. Kein manuelles Übertragen, kein Vergessen, keine Überraschungen bei der Abrechnung.
Skalierbarkeit
Die make.com-Szenarien wachsen mit eurer Agentur. Neue Projekte, neue Kunden, neue Workflows – einmal aufgesetzt, läuft es.
So sieht der Datenfluss aus
monday.com (Projekt erstellt)
↓ make.com
MOCO (Projekt angelegt)
↓
Team bucht Zeiten in MOCO
↓ make.com
monday.com (Stunden auf Task-Ebene aktualisiert)
↓
Dashboard zeigt Budget-Status in EchtzeitErweiterungsmöglichkeiten
Die Grundintegration ist erst der Anfang. Über make.com lassen sich weitere Tools anbinden:
- Billomat/lexoffice – Rechnungen aus MOCO automatisch an die Buchhaltung
- Slack – Benachrichtigungen bei Budget-Überschreitung
- Google Sheets – Monatliche Reports automatisch generieren
- HubSpot/Pipedrive – Kundendaten synchron halten
Fazit
Die Kombination aus monday.com + MOCO + make.com ist das Setup, das wir Agenturen im DACH-Raum empfehlen. Jedes Tool spielt seine Stärke aus – und make.com sorgt dafür, dass alle Daten dort landen, wo sie gebraucht werden.
Für internationale Agenturen, die ein integriertes PM brauchen, ist Teamleader Orbit eine spannende Alternative – allerdings ohne DATEV-Export.
Volle Transparenz. Korrekte Budgets. Null Doppelarbeit.





